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Harz: Drei Besuche, drei Geschichten

  • 22. Juli
  • 11 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 20 Stunden

Der Harz. Deutschlands nördlichstes Mittelgebirge, oft unterschätzt und belächelt, aber für uns ein verlässlicher Begleiter in verschiedenen Lebensabschnitten. Dreimal waren wir dort, dreimal zu unterschiedlichen Jahreszeiten, in unterschiedlichen Konstellationen und mit unterschiedlichen Erlebnissen. Was wir gelernt haben und euch näher bringen wollen: der Harz ist so viel mehr ist als nur der Brocken. Harz: Drei Besuche, drei Geschichten.



Schmalspurbahn im Harz
Mit der Harzer Schmalspurbahn auf den Brocken

Erster Besuch: Wernigerode im Schatten von Corona (2021)


2 Nächte | Hotel Schlosspalais Wernigerode | September 2021


Covid-19 war für alle ein prägendes Erlebnis. Auch 2021 war die Pandemie noch in vollem Gange und das Reisen fühlte sich anders an. Es war vorsichtiger und leiser. Viele Attraktionen waren geschlossen, Restaurants hatten verkürzte Öffnungszeiten, und die Welt war nicht ganz sie selbst. Aber genau deswegen haben wir uns für den Harz entschieden: relativ nah, gut erreichbar und vor allem Natur statt Menschenmassen.

🏨 Hotel-Tipp: Unsere Base während unseres ersten Besuches: Das Hotel Schlosspalais in Wernigerode*. Ein charmantes Hotel mit allem, was man braucht, inklusive Frühstück und einem Spa. Du kannst aber auch gerne die Booking.com*-Suche links nutzen um eure Unterkunft zu finden.



Tag 1: Wernigerode – Fachwerk und Schlossblick


Wernigerode wird oft die "bunte Stadt am Harz" genannt und das aus gutem Grund. Die Altstadt ist ein einziges Postkartenmotiv.  Sie ist gespickt mit Fachwerkhäusern in allen Farben, verwinkelten Gassen und kleinen Läden, die zum Stöbern einladen. Und da es relativ leer war, sind wir einfach durch die Straßen geschlendert, haben uns treiben lassen, Kaffee getrunken und die Atmosphäre aufgesogen.


Blütenpracht am Schloss Wernigerode
Blütenpracht am Schloss Wernigerode

Höhepunkt des Tages war das Schloss Wernigerode. Oben angekommen wurden wir mit einem Ausblick über die Stadt, die umliegenden Wälder und den Brocken belohnt. Das Schloss selbst konnten wir aufgrund von Corona nicht von Innen besichtigen, aber der Blick von außen, die Terrasse und die Ruhe dort oben war mehr als ausreichend. Manchmal sind es nicht die vollgepackten Tage, die in Erinnerung bleiben, sondern die Momente, in denen man einfach nur da ist.


Abends haben wir irgendwo in der Stadt gegessen (wo genau, haben wir leider vergessen), bevor wir zurück ins Hotel sind. Nichts spektakuläres, aber genau richtig für den Auftakt.



Tag 2: Brocken, Bahn und Bergab-Wanderung


Der zweite Tag war der Haupt-Act unseres ersten Harz-Trips: Mit der Harzer Schmalspurbahn auf den Brocken. Die Fahrt mit der dampfenden Schmalspurbahn ist ein Erlebnis für sich. Gemächlich tuckert die Bahn durch Wälder, vorbei an kleinen Ortschaften, immer höher. Es ist superidyllisch und nostalgisch und einzigartig, aber gleichzeitig konfrontierend. Denn je höher man kommt, desto deutlicher wird, dass der Wald im Harz krank ist. Borkenkäfer, Dürre und Klimawandel lassen den Wald sterben. Überall stehen tote Fichten und kahle Flächen, wo früher dichter Wald war. Es ist traurig, aber auch eine Realität, der wir ins Auge blicken müssen.


Mit dabei war unsere damals neue Drohne, eine DJI Mini 2*


Oben angekommen, auf dem Brocken, dem höchsten Berg Norddeutschlands (1.141 Meter), haben wir uns erstmal im Brockenwirt gestärkt. Nicht fancy, aber nach der Fahrt genau das Richtige.

Dann kam die Wanderung vom Brocken zurück nach Wernigerode. Etwa 2 Stunden, komplett bergab. Das klingt zwar entspannt und ist definitiv leichter als bergauf, aber stellenweise ist es steil und steinig. Grobes Geröll und rutschige Passagen erfordern Trittsicherheit und gute Schuhe*. Aber die Strecke durch den Wald und über Lichtungen ist wunderschön. Wir sind allerdings nicht den komplette Weg bis in die Stadt gewandert, das wären fast 20 km und ist ein Tagestripp. Nach etwa 8 km kommt die Haltestelle Schierke. Hier sind wir wieder in die Bahn eingestiegen und sind den Rest des Weges nach Werningerode gefahren.


Zurück im Hotel haben wir den Abend im hoteleigenen Spa ausklingen lassen. Perfekt nach so einem Tag.


Artur und Nathi mit Masken im Spa

Aber warst du schon mal mit Atemwegsmaske im Spa?

Nein? Wir vorher auch nicht.



Tag 2, Abends: Die Pizzabuden-Rettung


Nach dem Spa-Besuch viel uns auf, dass wir noch gar nichts gegessen hatten und der Hunger traf uns aus heiterem Himmel. "Kein Problem, wir gehen einfach nochmal ins Hotelrestaurant." Denkste.  Das war bereits zu.

Okay, dann eben in die Stadt. Wir machten uns auf den Weg, laufen durch Wernigerode und stellen fest: quasi alles hatte bereits zu.

Wir hatten die Zeit komplett vergessen. Es war später als gedacht, und in einer Kleinstadt wie Wernigerode macht um 21 Uhr halt vieles dicht, vor allem während einer Pandemie. Panik und Hunger machten sich breit.

Unsere Rettung: Eine Pizzabude am Bahnhof. Der letzte Laden, der noch offen hatte und selbst auch in 30 Minuten schließen wollte. Wir haben uns eine Pizza to go geholt, sind zurück ins Hotelzimmer und haben sie dort auf dem Bett gegessen. Absolut nicht geplant, etwas wild, aber im Nachhinein super witzig. Diese ungeplanten Momente sind es, die eine Reise unvergesslich machen.



Tag 3: Radau-Wasserfall und Abschied


Am Abreisetag haben wir noch einen kurzen Abstecher nach Bad Harzburg gemacht, zum Radau-Wasserfall. Ein kleiner, aber feiner Wasserfall mitten im Wald. Wir haben ihn bestaunt, ein paar Fotos gemacht, tief durchgeatmet und haben uns dann auf gemacht für die etwa 2 Stündige Heimfahrt.

Ein ruhiger, schöner Abschluss für unseren ersten Harz-Besuch.


Blick auf den Radau-Wasserfall
Blick auf den Radau-Wasserfall

Unser Fazit nach Besuch Nummer 1


Der Harz ist entspannt, erreichbar, und hat mehr zu bieten als man denkt. Wernigerode ist wunderschön, die Brockenbahn ein Muss, und die Wanderung runter vom Brocken ein Highlight. Perfekt für einen Kurztrip, ganz nach dem Motto Freitag hin und Sonntag wieder zurück.



Zweiter Besuch: Nordhausen – Mädels, Wandern, Hund - ein Harz Retreat (Sommer 2025)


2 Nächte | Nordhausen | Sommer 2025


Der zweite Harz-Besuch war anders. Dieses Mal waren nicht paws and prints gemeinsam unterwegs, sondern Nathi mit einer Freundin und Ava.

Der Fokus: Wandern. Natur. Mädels-Zeit.



TinySky Resort in Nordhausen
TinySky Resort in Nordhausen

Tag 1: Überraschungen in Nordhausen


Am Freitag, den 13. Juni 2025, ging es direkt nach der Arbeit los. Von Marburg aus sind es gerade einmal etwa zweieinhalb Stunden bis nach Nordhausen. Ehrlich gesagt hatten wir vorher keine besonders hohen Erwartungen an die Stadt.

Nordhausen klang für Nathi immer nach einem kleinen, verschlafenen thüringischen Städtchen mit Kopfsteinpflaster und ein paar Wahlplakaten, die etwas zu weit rechts hingen. Aber schon nach den ersten Minuten vor Ort mussten wir dieses Bild komplett über Bord werfen.



Gegen 19 Uhr kamen wir am Nordhäuser Fürstenhof & TinySky Resort* an. Bereits der Check-in im Fürstenhof war überraschend modern und stilvoll. Von dem alten DDR-Charme, den wir irgendwie erwartet hatten, war nichts zu spüren.

Der eigentliche Wow-Moment kam aber erst, als wir unser Tiny House betraten.

Klein? Ja. Eng? Überhaupt nicht.

Jeder Zentimeter war perfekt genutzt. Eine kleine Küche, gemütliche Sitzecke, Essplatz, ein modernes Bad, unglaublich viel Stauraum und ein Doppelstockbett machten das Häuschen zum idealen Zuhause für bis zu vier Personen. Draußen wartete sogar noch eine kleine Lounge zum Entspannen.

Selten haben wir eine Unterkunft erlebt, die gleichzeitig so durchdacht, hochwertig und gemütlich war. Und wer Nathi kennt, weiß: Tiny Houses stehen ohnehin ganz weit oben auf ihrer Lieblings-Unterkünfte-Liste.


Auch die Umgebung überraschte uns. Das Resort liegt zwar direkt am Bahnhof und neben einem Einkaufszentrum, gleichzeitig aber zwischen alten Backstein-Industriegebäuden, die der Gegend einen ganz eigenen Charakter verleihen.


🍕 Dinner-Tipp: Nachdem alles eingeräumt war, ging es direkt zum Abendessen ins Pizza Pub LaStazione. Und schon wieder wurden wir überrascht.

Nathi bestellt immer Pizza mit Sauce Hollandaise und Brokkoli. Wirklich immer. Und sie kann mit ziemlicher Sicherheit sagen: Das war die beste Version, die sie bisher gegessen hat. Dazu ein Glas Wein und der Urlaub konnte offiziell beginnen.


Die erste Nacht verlief allerdings etwas chaotischer als geplant. Das Tiny House war hervorragend isoliert, allerdings dadurch auch ziemlich warm. Ava lief ständig durchs Häuschen, die Treppe hoch und runter, erschreckte dabei im Halbschlaf die Freundin, anschließend Nathi und sorgte dafür, dass niemand so richtig zur Ruhe kam. Mit dem ständigen Gedanken im Hinterkopf, sie könnte sich erschrecken und aus Angst

schnappen, war die Nacht entsprechend kurz.



Tag 2: Wandern im Südharz


Gegen 8:30 Uhr schafften wir es schließlich aus den Betten und stärkten uns erstmal am Frühstücksbuffet im Fürstenhof. Gut gesättigt machten wir uns anschließend auf den Weg nach Harztor, wo wir die Große Felsenrunde bei Ilfeld ausgesucht hatten. Bei angekündigten 30 Grad vielleicht nicht unsere brillanteste Idee. Gegen 12:30 Uhr starteten wir gemeinsam mit Ava die knapp 8 Kilometer lange Wanderung.


Wanderweg im Harz

Lupine im Harz
Große Felsenrunde bei Ilfeld

Ausblick im Harz

Direkt zu Beginn ging es ordentlich bergauf. Was uns allerdings sofort auffiel: Der Südharz wirkte deutlich grüner als die Regionen, die wir aus dem Oberharz kannten. Während dort vielerorts abgestorbene Fichten das Landschaftsbild prägen, schien sich die Natur hier bereits etwas besser erholt zu haben. Nach etwa 45 Minuten hatten wir den Anstieg geschafft und standen auf dem 601 Meter hohen Poppenberg.


Ab dort ging es fast nur noch bergab. Teilweise allerdings ziemlich steil. Mit einem motivierten Australian Shepherd an der Leine wurde daraus stellenweise eher eine kontrollierte Rutschpartie als ein entspannter Abstieg. Die Ausblicke unterwegs machten jedoch jede schweißtreibende Minute wett. Gegen 16 Uhr erreichten wir wieder den Parkplatz. Müde, aber glücklich und vor allem ohne Sonnenstich.


Zurück an der Unterkunft war erstmal Zeit für das, was wir mittlerweile liebevoll unseren Granny-Moment nennen: Kaffe und Kuchen.


Unser Granny-Moment: Kaffe und Kuchen


Am Abend hatten wir für 20 Uhr einen Tisch im griechischen Restaurant Akropolis reserviert. Es gab griechischen Salat, dicke Bohnen, Knoblauchbrot und natürlich einen

entspannten Ausklang eines rundum gelungenen Tages.



Tag 3: Ein letzter Spaziergang


Leider hieß es am Sonntag schon wieder Koffer packen. Bevor wir die Heimreise antraten, drehten wir mit Ava noch eine entspannte Runde durch den Park Hohenrode. Eine schöne Parkanlage mit altem Baumbestand und genau die richtige Gelegenheit, noch einmal tief durchzuatmen, bevor es zurück nach Marburg ging.


Der zweite Harz-Besuch war vielleicht weniger spektakulär als die anderen beiden, aber dafür genau das, was wir an solchen Wochenenden lieben: gute Gespräche, eine wunderschöne Unterkunft, überraschend gutes Essen und ein Wandertag, der uns gezeigt hat, dass der Südharz definitiv mehr Aufmerksamkeit verdient.



Dritter Besuch: Bad Harzburg im Winter – zurück ins Leben (Februar 2026)


2 Nächte | Airbnb Bad Harzburg | Februar 2026


Der dritte Harz-Trip war etwas Besonderes, weil dieses Mal die ganze Familie dabei war: Wir zwei, Ava und unsere Katze Nala. Ja, wir haben unsere Katze mit in den Urlaub genommen. Und nein, das war keine spontane Idee, sondern mittlerweile fast schon Routine. Seit Nala 2025 zur Einzelkatze wurde, kommt sie häufiger mit auf Reisen. Und sie macht es so toll, dass wir uns jedes Mal fragen: Warum haben wir das nicht schon früher gemacht?


Winderwonderland am Oderteich
Winderwonderland am Oderteich

Unser Zuhause für zwei Nächte war ein Airbnb in Bad Harzburg*. Gemütlich, gut ausgestattet, und mit genug Platz für Mensch und Tier.



Tag 1: Ankommen, Spazieren, Donburi entdecken


Der Anreisetag war ganz typisch entspannt. Wir sind mit Ava spazieren gegangen, haben die Gegend erkundet, und es uns dann im Airbnb gemütlich gemacht. Eine Tradition, die sich seit einiger Zeit eingestellt hat: am Anreisetag, wenn es spät wird, gehen wir nicht essen, sondern lassen uns was liefern, machmal Uber Eats, manchmal Lieferando. So auch dieses mal, und dabei haben wir etwas Neues entdeckt: Donburi. Ein japanisches Reisgericht, das wir in dieser Variante sogar komplett vegan bestellt haben. Donburi ist quasi die japanische Interpretation einer Bowl mit Reis, Gemüse, Tofu und würzigen Soßen. Super einfach, aber unglaublich lecker. Nala hat uns dabei vom Sofa aus skeptisch beäugt, während Ava gehofft hat, dass was für sie abfällt. Ein ruhiger, gemütlicher Abend. Genau richtig zum Ankommen.



Tag 2: Oderteich, Bavaria Alm, Wasserfälle und Stabkirche


Der zweite Tag war vollgepackt. Und zwar so richtig.


Stopp 1: Oderteich – Winterwunderland im Schnee


Wir haben den Tag mit einer Wanderung um den Oderteich begonnen. Der Oderteich ist eigentlich ein Stausee, gebaut im 18. Jahrhundert für den Bergbau. Im Februar war er allerdings leer und die Gegend drumherum um so magischer. Alles war weiß, schneebedeckt, stellenweise unberührt und friedlich. Wir sind etwa 5 Kilometer durch die Winterlandschaft gewandert, Ava im Schnee tobend, wir mit Handschuhen und dampfendem Atem. Es war wunderschön.


Bis es anfing zu regnen.


Nicht dramatisch, aber genug, um die Aussicht etwas zu trüben. Trotzdem: Der Spaziergang war toll und wir hatten alle eine wunderbare Zeit. Nach 5 Kilometern durch Schnee und Regen waren wir dann aber doch hungrig.


Brotzeit mit Almaufstrich
Brotzeit mit Almaufstrich

Stopp 2: Bavaria Alm Torfhaus – Käsespätzle-Rettung


Auf dem Weg zu unserem nächsten Stopp haben wir zufällig die Bavaria Alm in Torfhaus entdeckt. Bavaria Alm ist eine Kette, das wissen wir. Aber manchmal muss eben eine Kette sein. Denn hier gibt es authentisches, leckeres, bayrisch inspiriertes Essen. Wir haben uns Käsespätzle und eine Brotzeit mit hausgemachtem Almaufstrich (Obazda, der nur in Bayern so heißen darf) gegönnt. Warm und deftig und nach so einer Wanderung perfekt. Ava hat unter dem Tisch gelegen und von Käsespätzle-Resten geträumt.



Stopp 3: Königshütte – Kleiner Wasserfall, große Erwartungen


Nächster Halt: Königshütte, um uns dort einen kleinen Wasserfall anzusehen.

Ganz nett, aber auch nicht der Brüller. Bei besserem Wetter wäre es sicher beeindruckender gewesen, aber im Regen, mit grauem Himmel, war es eher ein "Okay, gesehen, weiter"-Moment. Aber nicht jeder Stopp muss ein Highlight sein, ddas ist absolut in Ordnung.


Stopp 4: Stabkirche Hahnenklee – Norwegen im Harz


Von Königshütte sind wir nach Hahnenklee gefahren, um die Stabkirche zu besichtigen.

Und hier mussten wir erstmal innehalten: Es gibt Stabkirchen in Deutschland?

Bis dahin kannten wir Stabkirchen nur aus Norwegen, diese typischen, dunklen Holzkirchen mit den geschwungenen Dächern und den Drachenköpfen. Aber tatsächlich: In Hahnenklee steht eine. Gebaut Anfang des 20. Jahrhunderts, inspiriert von norwegischen Vorbildern, von innen genauso beeindruckend wie von außen. Dunkles Holz, kunstvolle Schnitzereien, eine Atmosphäre, die dich sofort runterbringt. Ein unerwartetes Highlight.


Stabkirche Hahnenklee
Stabkirche Hahnenklee

Muster an der Stabkirche Hahnenklee

Uhr der Stabkirche Hahnenklee

Stopp 5: Goslar – Gassen, Geschichte, Genießen


Den Abschluss des Tages hat ein Spaziergang durch Goslar gemacht. Goslar ist wunderschön mit seinen alten Fachwerkhäusern, verwinkelten Gässchen und historischen Plätzen. Die Stadt hat Geschichte in jeder Ecke. UNESCO-Weltkulturerbe inklusive. Wir sind einfach durch die Altstadt geschlendert, haben uns umgeschaut, Fotos gemacht, und die Atmosphäre genossen. Goslar ist definitiv einen Abstecher wert, auch wenn's nur ein kurzer ist.


Am Abend: Wein, Müdigkeit, Bett


Nach so viel Programm (Oderteich, Bavaria Alm, Königshütte, Hahnenklee, Goslar) waren wir platt. Und dank des üppigen Essens in der Bavaria Alm hatten wir auch keinen Hunger mehr. Also haben wir uns ein Glas Wein gegönnt, sind auf dem Sofa zusammengesackt, und irgendwann müde ins Bett gefallen.



Tag 3: Wildgehege-Überraschung und Abschied


Am Abreisetag wollten wir nochmal mit Ava spazieren gehen, bevor es auf die lange Heimreise geht. Und was entdecken wir da? Ein Wildgehege. Rehe und Hirsche am Rande der Stadt, quasi um die Ecke von unserem Airbnb. Ava war nicht begeistert und die Tiere skeptisch beäugt. Aber die Fotos, die dabei rausgekommen sind, sind wirklich super. Seht selbst.


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Ava war jedoch nicht ausgelastet, weil wir vor lauter staunen das Spazieren vergessen haben. Deshalb wollten wir noch in den Hundewald Harz in der Nähe von Clausthal-Zellerfeld. Wir mussten allerdings abbrechen, weil die Wege so glatt waren, dass wir kaum auf zwei Beinen stehen konnten. Also haben wir uns unverrichteter Dinge auf den Heimweg gemacht.


Unser Fazit nach Besuch Nummer 3


Der Harz im Winter ist magisch. Der Schnee und die Stille haben eine ganz eigene Atmosphäre. Die Bavaria Alm rettet hungrige Wanderer, Goslar ist wunderschön, und Stabkirchen gibt's auch in Deutschland. Wer hätte das gedacht?



Harz: Drei Besuche, drei Geschichten


Der Harz ist kein Ort für spektakuläre Instagram-Momente, kein hippes und exotisches Reiseziel. Er schreit dich nicht an. Aber genau das macht ihn besonders.


🌿 Der Harz ist:

  • Nah. Von vielen Orten in Deutschland in wenigen Stunden erreichbar.

  • Vielseitig. Wandern, Kultur, Geschichte, Natur.

  • Entspannt. Keine Hektik, kein Stress, kein Overtourism.

  • Ehrlich. Der Wald ist krank, die Orte sind klein, das Wetter ist unberechenbar. Aber genau das ist der Harz.


Wir waren dreimal dort, zu unterschiedlichen Zeiten, mit unterschiedlichen Begleitern, drei Geschichten. Und wir kommen wieder. Denn manchmal braucht es keine Fernreise. Manchmal reicht der Harz.


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Du willst auch mal in den Harz? Wir haben alle Must-Sees auf einer kostenlosen Karte zusammengestellt, damit auch du ein paar schöne Tage dort verbringen kannst.




Eure Harz-Tipps? 👇

Warst du schon mal im Harz und hast Geheimtipps, die wir verpasst haben? Schreib's in die Kommentare. Und wenn du diesen Beitrag hilfreich fandest, teil ihn gerne mit jemandem, der auch mal eine Auszeit braucht. ✨


Bis zum nächsten Abenteuer!

Nathi, Artur, Ava & Nala 💚



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