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München mit Hund, Starnberger See & Allgäu: Unsere November-Reise 2025

  • 22. Juni
  • 7 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 20 Stunden

Ende November führten uns zwei Dienstreisen nach München und weiter ins Allgäu. Und weil wir nicht der Typ sind, der einfach nur Pflichttermine abhakt und dann nach Hause fährt, haben wir das Notwendige mit dem Nützlichen verknüpft: Ava eingepackt, den VW ID.4 Richtung Bayern gelenkt und eine Reise erlebt, die weit mehr war als nur Arbeit.


München mit Hund, mystischer Starnberger See im Novembernebel und ein surreales Kutschenmuseum tief im Allgäu.

Sonniger Blick in die Allgäuer Alpen
Sonniger Blick auf die Allgäuer Alpen

Nala bleibt in den besten Händen zu Hause


Nala wird gestreichelt
Nala lässt sich von der Katzensitterin verwöhnen

Dieses Mal hatten wir viele Termine und nur ein Hotelzimmer – deshalb ist Nala zu Hause geblieben. Aber natürlich nicht allein. Zum wiederholten Mal haben wir Cat in a Flat genutzt, eine Plattform für Katzensitter, die direkt zu euch nach Hause kommen. Unsere Sitterin hat sich so liebevoll um die Maus gekümmert und uns regelmäßig mit Updates und wirklich süßen Fotos versorgt, dass wir entspannt und ohne schlechtes Gewissen reisen konnten.


😻 Katzen-Tipp: Cat in a Flat ist wirklich empfehlenswert für alle, die ihre Katze nicht einfach alleine lassen wollen. Die Sitter werden geprüft und bewertet und wir haben bisher nur positive Erfahrungen gemacht!



Mit dem Elektroauto von Marburg nach München: 450 km, eine Ladepause


Die Fahrt von Marburg nach München – gut 450 Kilometer – war E-Auto typisch sehr angenehm. Mit dem VW ID.4 mussten wir nur einmal nachladen. Das ist einer dieser Momente, in denen man merkt, dass Elektromobilität auf der Langstrecke auch ohne minutiöse Planung problemlos funktioniert.


Und natürlich haben wir die Ladepause direkt sinnvoll genutzt: Ava konnte die Beine vertreten, wir haben unseren Kaffeebedarf gestillt. Das Notwendige mit dem Nützlichen verbinden, wie immer.


🔋 E-Auto-Tipp: Ladepausen müssen kein Ärgernis sein. Mit einem Hund im Auto ist der Stopp sowieso Pflicht. Also einfach Laden, Kaffee, Gassi kombinieren und der Weg macht direkt doppelt so viel Spaß. Außerdem laden wir in 90% der Fälle mit EnBW. Die haben ein super dichtes Netz, sind mit die zuverlässigsten Anbieter auf dem Markt und der Preis stimmt auch.



München mit Hund: Ankommen und auftanken


Hotel Creo München Süd: Entspannt und hundefreundlich


Wir sind am Montag recht früh losgefahren, der erste Termin war erst am frühen Nachmittag. Artur hat mich aussteigen lassen und ist mit Ava ins Hotel Creo München Süd* zum Einchecken gefahren. Wir waren rundum zufrieden: Kein übertriebener Hotelchic, kein steriler Business-Hotel-Charme, sondern einfach ein sauberes, freundliches, hundefreundliches Haus mit guter Anbindung an den Münchner Süden.


🐶 Hunde-Tipp: Das Hotel Creo München Süd* ist eine unkomplizierte Basis für Reisende mit Hund. Klare Empfehlung! Du kannst aber auch anch anderen hundefreundlichen Hotels auf Booking.com in München suchen.


Nun war ich bei meinem Termin und auch Artur hat die Zeit genutzt etwas im Hotel zu arbeiten. Ava hat eine kleine Pause bekommen. Autofahren ist doch anstrengend.


Westpark München: Grüne Oase für müde Reisehunde


Nach dem Diensttermin hatten wir noch Zeit, und die haben wir richtig genutzt: eine ausgedehnte Runde im Westpark mit Ava. Rucksack* auf und los geht's. Nach so einer langen Autofahrt hatte sie sich das mehr als verdient.


Sieh dir gerne unsere Deutschland-Kollektion an, mit Motiven aus dem Allgäu, München und dem Starnberger See.

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Der Park im Münchner Süden ist weitläufig, auch im November noch grün und war zu diesem Zeitpunkt erfreulich ruhig. Ava konnte wirklich ankommen und entspannen. Das ist bei ihr nicht selbstverständlich, und wir schätzen solche Orte sehr.


Was wir allerdings leicht unterschätzt haben: wie schnell es im November dunkel wird. Es hatte bereits bei unserer Ankunft angefangen zu dämmern. Die Hauptwege sind zum Glück ausgeleuchtet. Aber warm anziehen und eine kleine Taschenlampe einpacken schadet wirklich nicht!


Bodhi: fantastische vegane Küche auf bayerisch 🌱🥨


Eigentlich wollten wir abends gemäß unserem Ritual essen ins Hotel liefern lassen. Aber wir hatten von diesem einen Restaurant gehört und so entschieden wir uns spontan, noch einen Tisch im Bodhi zu ergattern. Zum Glück hat es geklappt.


Okay, hier müssen wir kurz innehalten. Das. War. Genial.


Bayerisches Essen in einem Lokal
Tempeh-Rouladen und Waldpilz-Ragout im Bodhi

Das Bodhi ist nicht einfach ein veganes Restaurant, es ist eine Offenbarung. Wer jetzt an 08/15-Tofu-Bowls und Avocado-Toast denkt: komplett falsch. Die Einrichtung ist gutbürgerlich, die Speisekarte traditionell bayerisch und das alles komplett pflanzlich und unbeschreiblich lecker. Ava durfte sogar mit rein, was die Entscheidung für uns natürlich noch leichter gemacht hat.


Wir haben das Waldpilz-Ragout Züricher Art und die Tempeh-Rouladen mit Knödel und Rosenkohl bestellt. Als Nachtisch einen Germknödel. Fluffig, warm, Pflaumenmusfüllung, Vanillesauce. So wie er sein soll.


Es ist schwer zu erklären, was dieses Restaurant mit uns gemacht hat. Als Menschen, die vegan leben, vermisst man manchmal nicht einzelne Zutaten, sondern das Gefühl bestimmter Gerichte oder einfach nach Herzenslust irgendwas von der Karte zu bestellen, ohne ständig Zutatenlisten zu studieren. Das Bodhi hat uns genau das gegeben. Traditionelle deutsche Küche, so wie wir sie kennen und lieben nur ohne tierische Produkte. Und so überzeugend, dass man gar nicht erst darüber nachdenkt.


Es war unfassbar lecker. Und es hat richtig gut getan!



🥘 Essens-Tipp: Das Bodhi München ist absolute Pflicht. Für Veganer genauso wie für alle, die einfach richtig gut essen wollen. Reservierung empfehlenswert, auch wenn wir spontan Glück hatten!



Starnberger See im November: Mystisch, neblig, magisch 🏔️🌊


Am nächsten Morgen machten wir uns auf zum Starnberger See. Das Wetter war, wie man es Ende November eben erwarten kann grau, diesig und die Alpen waren hinter den Wolken versteckt. Und trotzdem waren wir überwältigt. Vielleicht sogar genau deswegen.


Grau, diesig, die Alpen hinter Wolken versteckt


Als wir am Ufer standen und die Silhouetten der Alpen durch den Nebel erahnten, ohne sie wirklich zu sehen, hatte das etwas mystisches, fast unwirkliches. Im Sommer ist das hier sicher ein anderes Erlebnis mit klarem Alpenpanorama, blauem Wasser und Sonnenschein. Aber der November hatte seinen ganz eigenen Charme.


Ava am Starnberger See mit wolkenverhangenen Bergen im Hintergrund.
Ava posiert am Starnberger See mit wolkenverhangenen Alpen im Hintergrund

Café "Ganz am Ufer": Kaffee direkt am See


Wir sind am Ufer entlang spaziert bis zum Café "Ganz am Ufer". Und der Name ist wirklich Programm. Das Café liegt buchstäblich direkt am See. Kaffee und Kuchen, draußen sitzen trotz des Wetters, See vor der Nase.


Wichtig: Das Café hat nur einen Outdoor-Bereich. Bei schlechtem Wetter also warm anziehen! Mit einer heißen Tasse in der Hand und dem See vor den Augen aber absolut lohnenswert.


Schloss Starnberg: Schöner Park, wenig zu besichtigen


Danach sind wir noch zum Schloss Starnberg gefahren. Ehrlich gesagt: Das Schloss selbst ist kaum zu besichtigen. Nach wenigen Minuten hatten wir die zugänglichen Bereiche gesehen. Der Schlossgarten hingegen war schön angelegt. Ruhige Wege, alte Bäume und eine friedliche Atmosphäre, die im Sommer sicher noch mehr hergibt. Einen kleinen Fauxpas haben wir uns hier übrigens geleistet.

Statue auf Maximiliansgebäude
Statue auf dem Maximilianeum

⚠️ Wichtiger Hinweis: Hunde sind im Schlossgarten offiziell nicht erlaubt! Den Hinweis haben wir leider erst beim Verlassen über einen anderen Ausgang entdeckt. Also bitte vorher informieren, wenn ihr mit Hund kommt!


Maximiliansanlage: Abschied an der Isar


Zurück in München haben wir den Nachmittag noch für einen Spaziergang durch die Maximiliansanlage genutzt, eine der schönsten Grünanlagen der Stadt, direkt an der Isar. Vorbei am imposanten Maximilianeum mit seinem wuchtigen neugotischen Flair, das man einfach auf sich wirken lassen muss. Ava genoss die Isar-Luft, wir die letzten Reste Tageslicht. Ein ruhiger, schöner Abschluss für München.



Getrennte Wege – und ein legendärer Ladestop ☕🐾


Am dritten Tag trennten sich unsere Wege. Nach dem gemeinsamen Frühstück brachte ich Artur zum Bahnhof Pasing, von wo er mit dem Zug weiter ins Allgäu zu einem Teambuilding-Event fuhr. Ich packte Ava ins Auto: Sechs Stunden alleine mit einem Australian Shepherd.


Irgendwo auf der Strecke in Hilpertsweiler entdeckte ich einen Drive-Thru-Starbucks mit Ladesäulen in der Nähe. Plan: Kurz anhalten, Kaffee holen, laden, weiterfahren. Im Starbucks hat die Barista Ava sofort entdeckt und gefragt, ob sie einen Puppuccino möchte.

Was das ist? Das habe ich mich auch gefragt. Die Auflösung: ein kleiner Becher voll Sahne nur für den Hund. Ava hat dieses Angebot mit der Würde und Professionalität angenommen, die man von ihr kennt: Becher leer in unter fünf Sekunden.


🐾 Fun Fact: Viele Starbucks-Filialen bieten Puppuccinos auf Nachfrage an!


Das Auto wurde beim kurzen Stopp aber nicht voll genug. Ich wollte deshalb nochmal anhalten. Die nächste Ladesäule war jedoch defekt. Also bin ich das Risiko eingegangen, durchgefahren und mit 6 % Ladestand erfolgreich zu Hause angekommen. Herzklopfen inklusive.


Trotz dieser kleinen Panne war dieser Starbucks-Moment das perfekte Ende für einen Trip, der genauso war, wie wir Reisen mögen: ein bisschen Pflicht, ein bisschen Abenteuer, gutes Essen, unerwartete Momente und mittendrin immer Ava.



Arturs Allgäu-Abenteuer 🏔️


Während ich mit Ava heimfuhr, hatte Artur ein ganz eigenes Erlebnis. Von München Pasing fuhr er mit dem Zug bis Memmingen, dann weiter in einer alten Dieselbahn bis Sonthofen. Dank Deutschlandticket alles auch um einiges günstiger als mit dem Auto. Von dort dann schließlich mit Kollegen ins kleine Dörfchen Hinterstein mitten in den Alpen, ins Holzhaus Besler, einer charmant-rustikal eingerichteten Gruppenunterkunft.


Blick auf den Ort Hinterstein im Allgäu
Hinterstein von Oben

Drei Tage wandern*, selbst versorgen, Berge genießen, einfach eine tolle Zeit. Da das ganze ein Arbeitsevent war, gibt es nicht viel zu berichten. Aber eine Sache muss unbedingt erwähnt werden:


Das Kutschenmuseum Hinterstein


Ein Kutschenmuseum. Klingt erstmal wenig aufregend. Aber selbst Bilder könnten die Surrealität dieser Ausstellung nicht einfangen. Ein Enthusiast sammelt alles mögliche Skurrile und stellt es völlig kostenlos aus: ausgestopfte Tiere, alte Kutschen, Schaufensterpuppen, Weihnachtsdeko und im Hintergrund läuft esoterische Musik. Das können Worte nicht beschreiben, man muss es einfach mit eigenen Augen gesehen haben. Absolute Empfehlung.



Unsere Tipps für München mit Hund & Starnberger See zusammengefasst

Für alle, die eine ähnliche Reise planen, hier sind unsere Erfahrungen aus erster Hand:


🏨 Unterkunft: Das Hotel Creo München Süd* ist hundefreundlich, unkompliziert und hat eine gute Anbindung.


🌿 Spaziergänge mit Hund in München: Westpark und Maximiliansanlage (Isar) sind beide ideal. Im Schlosspark Starnberg gilt: Hunde offiziell nicht erlaubt, also vorher informieren!


🌱 Essen: Das Bodhi München ist eine absolute Pflichtstation, egal ob vegan oder nicht. Reservierung empfehlenswert, es war echt voll!


🏔️ Starnberger See: Schön im November für Stimmungsfotos und einen Spaziergang am Ufer, Café "Ganz am Ufer" ist eine nette Pause. Für das große Alpenpanorama aber eher Sommer einplanen.


🔋 Elektroauto: Marburg–München funktioniert problemlos mit einer Ladepause. Einfach Ladezeit sinnvoll verknüpfen.



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Eure Bayern-Tipps? 👇

Warst du schon in München, am Starnberger See oder im Allgäu und hast Geheimtipps, die wir verpasst haben? Schreib's in die Kommentare. Und wenn du diesen Beitrag hilfreich fandest, teil ihn gerne mit jemandem, der auch mal eine Auszeit braucht. 🥨✨


Bis zum nächsten Abenteuer!

Nathi, Artur & Ava 💚

und Nala, die Zuhause in besten Händen war 🐱


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